Woher nehmen wenn nicht stehlen…

Spare in der Zeit so hast du in der Not. Wieder einmal eines dieser Sprichwörter, die sicherlich belächelt werden können aber doch so viel Wahres in sich tragen.

Wenn ich Einkommen habe, kann ich es verbrauchen oder einen Teil zurücklegen für eine Zeit, in der mein Einkommen ausfällt oder zumindest geringer ausfällt. Letztlich geht es um die Wahrung eines gewünschten Lebensstandards. Nun ist beim Sparen aber ein Thema von entscheidender, grundlegender Bedeutung: es ist dann wirksam, wenn es langfristig und kontinuierlich erfolgt.

Beispiel. Um 100.000 Euro Guthaben zu haben muss ich (mal den Zins- und Zinseszinseffekt nicht ganz so exakt berücksichtigt) z.B. 20 Jahre lang jeden Monat 400 Euro Sparen, oder 40 Jahre lang jeden Monat 200 Euro… Wohl dem, der sich einen solchen Betrag leisten kann. Dann sind es aber „nur“ 100.000 Euro, die ich im Ruhestand „verpulvern“ kann. Oder anders gesagt: wenn ich mir vornehme künftig von 1.000 Euro zu leben reicht das Geld etwa für 100 Monate oder knapp 8 Jahre… gar nicht mal so lange.

Also, über die Notwendigkeit des Sparens spreche ich ein andermal. Hier nur soviel: wer Spart hat in der Not! Wer viel haben will, muss erstaunlich viel sparen…

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